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postheadericon Ahmet Öner

Ahmet Öner (* 12. Oktober 1971 in Bocholt, Deutschland) ist ein türkischer Boxmanager und Promoter sowie früherer Profiboxer.

Leben

Öner wuchs im Duisburger Stadtteil Marxloh auf und verbüßte als 18-Jähriger wegen Drogendelikten eine Jugendstrafe. Anschließend holte er das Abitur nach, begann ein Studium der BWL, das er jedoch nicht zu Ende führte und eröffnete in Hamburg mehrere Sonnenstudios. In den Jahren 1999 bis 2002 bestritt Öner 23 Profikämpfe für den Universum-Stall. Er war unter anderem Gegner von Bruce Özbek als auch Mario Veit.

Promoter

Öner wurde zunächst als Manager von Sinan ?amil Sam bekannt. Im Jahr 2006 gründete er mit seinem Geschäftspartner Bernd Menzel, Geschäftsführer der Menzel Vermögensverwaltungs AG, das Unternehmen Arena Box-Promotion, den dritten Hamburger Boxstall. Dafür verpflichtete er gleich mehrere bekannte Boxer wie Juan Carlos Gómez, Steffen Kretschmann und den deutschen Amateurmeister im Superschwergewicht des Jahres 2006, Konstantin Airich.

Ahmet Öner hat ein Hausverbot bei Veranstaltungen des ebenfalls in Hamburg ansässigen Universum-Boxstalls, was den Höhepunkt eines langjährigen Konflikts markierte. Dies rührt auch daher, dass Öner erbost über das Punkturteil für Luan Krasniqi in seinem Europameisterschaftskampf gegen Sinan ?amil Sam im Februar 2004 war, Bestechung unterstellte und daraufhin Klaus-Peter Kohl körperlich angriff. Zu Beginn des Jahres 2007 gelang es Öner, die drei kubanischen Olympiasieger Odlanier Solís, Yuriolkis Gamboa und Yan Barthelemí für drei Jahre unter Vertrag zu nehmen. Im April 2007 schloss er einen Vertrag mit dem Bezahlsender Premiere ab. Im Jahre 2010 schloss Öner eine TV-Vertrag mit dem deutschen Fernsesender SAT1 ab. Öner hat inzwischen 2 Box-Weltmeister in seinem Boxstall: den Kubaner Yuriorkis Gamboa und den Türken Selcuk Aydin. Yuriorkis Gamboa gilt schon heute als einer der besten Boxer der Welt.

Skandale

Ahmet Öner ist als Boxpromoter sehr umstritten. So sorgte er während des Kampfes von Danny Williams gegen Konstantin Airich im Mai 2008 für einen Eklat, als er in der sechsten Runde der Begegnung zum Tisch des Zeitnehmers ging, die Rundenglocke betätigte und damit eigenmächtig die Runde um etwa die Hälfte verkürzte, da sein Boxer, Airich, unter Bedrängnis geraten war.

Bei einer Veranstaltung im hessischen Hattersheim im Juni 2008 hatte Öner neben verbalen Entgleisungen auch Unparteiische tätlich angegriffen und massiv Druck ausgeübt, um einem seiner Boxern zu einem Sieg zu verhelfen. Auch bei dem EM-Kampf von Paolo Vidoz gegen Arenaboxer Sinan ?amil Sam am 4. Juli 2008 in Ankara versuchte er wiederholt das Kampfgericht zu beeinflussen. Der BDB forderte daraufhin Öner zu einer Stellungnahme zu diesen Vorfällen auf, woraufhin dieser aus dem Verband austrat und seine Veranstaltungen unter lettischer Lizenz durchführte.

Im März 2009 wurde gegen Öner durch die Staatsanwaltschaft Hamburg Anklage wegen 16 verschiedener Delikte (unter anderem Erpressung, Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung) aus dem Zeitraum September 2004 bis Mai 2008 erhoben. Im Februar 2010 verurteilte ihn das Hamburger Amtsgericht in diesem Verfahren zu einer Geldstrafe in Höhe von 120.000 Euro sowie einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten auf Bewährung.[1]

Im August 2009 war Ahmet Öner in einem Hinterhof im Hamburger Stadtteil Borgfelde angeschossen worden; die Hintergründe der Tat wurden nicht aufgeklärt.[2]

Sonstiges

Ahmet Öner lebt in der Türkei. Er ist mit Kati, der Tochter von Boxtrainer Fritz Sdunek, verheiratet und hat zwei Kinder.

Weblinks

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